Rennradreise in den Jura 2019

Alle Details zu unserer Alltagsflucht in den Jura

Alltagsflucht in den Jura

Das verlängerte Rennrad Wochenende führt uns in den französischen und Schweizer Jura. Unser Standort wird Goumois sein – dieser kleine Ort liegt mitten auf der Grenze der beiden Länder. Eine Grenze, die in dieser Region über weite Strecken dem Flussverlauf des Doubs entspricht. Und so wird auch Goumois vom Doubs geteilt. Eine Flusseite gehört zu Frankreich, die andere zur Schweiz.
 

Unsere Hotels

Goumois ist ein kleiner Ort mit wenig Infrastruktur. Passend zu unserer multikulturellen Reise gibt es die Möglichkeit, in zwei Hotels unterzukommen. Sinnigerweise liegt eines auf der französischen und eines auf der schweizerischen Seite vom Doubs. Alle Reiseangebote beinhalten das hochstehende Abendessen im Hotel Taillard.

Hotel Taillard: Das teurere und noblere Hotel ist das Hotel Taillard auf der französischen Seite. Neben sehr gepflegten und geschmackvoll eingerichteten Zimmern bietet es auch eine hervorragende Küche. Es ist nicht gross genug, um unsere ganze Gruppe zu beherbergen. Aber Speisesaal und Küche können das leibliche Wohl unserer ganzen Rennradgruppe befriedigen. Das Hotel Taillard wird der Treffpunkt sein für den gemütlichen Teil der Reise, zum Apéro vor dem Essen, ein Partie Billard, das gemeinsame Abendessen oder einen Trunk nach dem Abendessen. Die Lage des Hotels ist wunderschön, von der gemütlichen Terrasse hat man einen herrlichen Ausblick auf die imposante Schlucht des Doubs. Am Morgen verwöhnt das Hotel Taillard mit einem Frühstücksbuffet, das seinesgleichen sucht.

Hotel Doubs: Das einfachere Hotel liegt auf der schweizerischen Seite, zu Fuss oder mit dem Rad problemlos vom Hotel Taillard erreichbar. Es bietet alles, was ein Radfahrer braucht. In Goumois gibt es keine nächtlichen Lärmstörungen, die Zimmer sind einfach, zweckmässig und sauber. Alles, was man für einen erholsamen Schlaf braucht.
Apéro und das hervorragende Abendessen nehmen wir gemeinsam mit dem Rest der Gruppe im Hotel Taillard ein.

Bring your own: In dem Fall aufs Bett bezogen. Auf beiden Seiten vom Doubs gibt es Campingmöglichkeiten. Immer wieder werden wir von Teilnehmern gefragt, ob es auch möglich wäre, an den Touren und am geselligen Teil der Reise teilzunehmen, aber im eigenen Wohnmobil zu schlafen. Klar, das geht, in Goumois, wo du die Hotelkapazitäten begrenzt sind, bieten wir das sogar explizit an. Und klar, auch hier, nach der Tour treffen wir uns im Taillard, auch zum Essen!

Sowohl im Hotel Taillard als auch im Hotel Doubs ist es möglich, für die Reisetage kostenlos zu parken.
 

Mit dem Rennrad durch den Jura

Die Alltagsflucht „Jura“ ist als Rennradreise vorgesehen. Die Strassenqualität im Jura ist auf beiden Seiten vom Doubs ausgezeichnet. In diesem Mittelgebirge gibt es dermassen viele Strassen, Nebenstrassen, Anstiege und Abfahrten, dass wir sowohl stark befahrene als auch qualitativ schlechte Strassen links liegen lassen können.

Wir fahren in drei verschiedenen Gruppen, die sich in Tempo und Tourenlänge unterscheiden, alle von einem erfahrenen Guide geführt. Erfahrung im Gruppefahren sollte vorhanden sein.

 

Unsere 3 Geschwindigkeitsgruppen

Die Gruppe Sportivo fährt in der Regel die längste Tour und das zügigste Tempo. In dieser Gruppe werden meist weniger und kürzere Pausen gemacht und alle haben Lust, neben dem Naturgenuss auch immer etwas Druck auf dem Pedal zu haben oder auch mal einen freundschaftlich geprägten Passsprint einzulegen. Die Steigrate liegt in der Gruppe meist zwischen 850 und 1.000 hm/Std.

Die Gruppe Turismo fährt oft ebenfalls die lange Tour oder bei Bedarf eine angepasste “mittlere” Länge. Wenn es die Zeit zulässt, macht die Gruppe auch schon mal eine „richtige“ Mittagspause in einer Bar oder einem Restaurant. Die Turismo fährt in der Regel ein mittleres, gleichmässiges Tempo. Die Steigrate liegt in der Gruppe zwischen 650 und 850 hm/Std.

Die Gruppe Rilassato geht es eher gemütlich an. Gefahren wird ein für alle angenehmes Tempo und es wird die kurze Strecke mit weniger Höhenmetern unter die Räder genommen. Es werden gerne mal zusätzliche Pausen gemacht und die Einkehr am Mittag in einem Restaurant ist eher die Regel als die Ausnahme. Die Steigrate liegt in der Gruppe zwischen 500 und 650 hm/Std.

Die Gruppen können während der Reise täglich gewechselt werden. Wichtig ist, dass jeder die für sich passende Gruppe findet. Ein Rennradurlaub mit Cycling Adventures bedeutet Gruppenreisen und keine Wettkämpfe! Auf diesem Hintergrund werden auch die Rennrad Ausfahrten durchgeführt. Am Berg, sowohl bergauf als auch bergab, fährt man mal zusammen oder auch sein eigenes Tempo, es gibt keine Vorschriften. Oben bzw. unten wird dann gewartet, bis die Gruppe wieder zusammen ist. In der Ebene wird gemeinsam, je nach Verkehr in Einer- oder Zweierreihe, gefahren. Der Guide oder andere Freiwillige fahren im Wind, so dass sich hier die Gruppenmitglieder etwas ausruhen können. Am Berg fährt der Guide in der Regel im hinteren Bereich des Feldes, in der Abfahrt als Letzter. Da der Guide Ersatzmaterial und Erste Hilfe Ausrüstung dabei hat, ist so gewährleistet, dass er bei Notwendigkeit rasch vor Ort ist.

 

Die Touren

Da wir am An- und Abreisetag nicht den vollen Tag zur Verfügung haben, bieten wir hier kürzere Touren zwischen 60 und 80 km Länge an. Am Freitag und Samstag werden die Touren zwischen 100 und 140 km mit zu bewältigenden Höhenmetern zwischen 1.800 bis maximal 3.000 hm umfassen.

Prägendes Element der Region ist der Doubs, der sich tief in das Kalksteingebirge eingefressen hat. Rund um den äusserst komplizierten Flussverlauf gibt es eine unendliche Zahl an Tourenvarienten, immer auch die Möglichkeit, spontan abzukürzen oder noch eine Schleife anzuhängen. Da sind die Guides gefragt, um mit den jeweiligen Gruppen das Pensum zu fahren, das gewünscht wird und auch zum jeweiligen Wettergeschehen passt.
Die steileren und längeren Anstiege findet man auf der schweizerischen Seite. Hier haben die Anstiege meist 400 bis 500 Höhenmeter am Stück. In der Plateau-artig geformten Franche-Comté sind die Anstiege kürzer. Auf der Königsetappe peilen wir natürlich den Col du Chasseral an, dessen von weither sichbarer Sendeturm auf 1’600 Metern über Meer liegt.

 

Ablauf und Zeitplan

Anreisetag ist Donnerstag. Daher machen wir am Donnerstag eine Halbtagestour mit Start zur Mittagszeit. Daher sollte man um 12 Uhr startklar und gesättigt sein, um die erste Tour zu bewältigen. Da Goumois über wenig Infrastruktur verfügt, lohnt es sich, auf der Anreise noch etwas zu essen oder etwas Nahrhaftes zu kaufen, damit man vor der Tour noch verpflegen kann.
Am Freitag und Samstag sind die beiden langen Ganztagestouren eingeplant.
Am Sonntag fahren wir früh los und versuchen, um 14 Uhr zurück zu sein, so dass die Abreise spätestens um 15 Uhr erfolgen kann.